Email: kontakt@larimo.eu
Telefon: +49 341 24900443
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für die Dienstleistungen der larimo Grundinvest UG, Forststr. 2, 04229 Leipzig (nachfolgend „Auftragnehmer“ genannt) gegenüber seinen Kunden (nachfolgend „Auftraggeber“ genannt).
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge, die zwischen dem Auftraggeber und dem Auftragnehmer unter Einbeziehung dieser AGB geschlossen werden.
Der Auftragnehmer ist berechtigt, in eigenem Namen und auf eigene Rechnung Subunternehmer mit der Erbringung der erforderlichen Leistungen zu beauftragen. Der Auftragnehmer bleibt hierbei alleiniger Vertragspartner des Auftraggebers.
Soweit neben diesen AGB weitere Vertragsdokumente oder andere Geschäftsbedingungen in Text- oder Schriftform Vertragsbestandteil geworden sind, gehen diese den vorliegenden AGB vor, sofern ein Widerspruch besteht.
Abschreibungen aus Vermietung und Verpachtung sind steuerlich nur dann absetzbar, wenn eine langfristige Gewinnerzielungsabsicht besteht.
Zum Zeitpunkt der Gutachtenerstellung müssen also Mieteinnahmen nachweisbar sein.
Der Auftragnehmer vermittelt folgende Dienstleistungen für den Auftraggeber: Verkehrswertgutachten, Restnutzungsdauergutachten sowie sonstige Dienstleistungen, die in Verbindung mit Immobilien und Immobilienbewertungen stehen, z. B. Energieausweise.
Der spezifische Leistungsumfang ist Gegenstand individueller Vereinbarungen zwischen Auftragnehmer und Auftraggeber.
Der Auftragnehmer vermittelt die vertraglich vereinbarten Leistungen durch einen zugelassenen, vereidigten Gutachter mit der Zulassung lt. DIN EN ISO/IEC 17024 und gemäß dem aktuellen Stand der Technik.
Der Auftragnehmer ist verpflichtet, die vereinbarten Leistungen zu erbringen. Dabei unterliegt er jedoch keinen Weisungen hinsichtlich der Art, des Ortes oder der Zeit der Leistungserbringung. Die Leistungserbringung erfolgt in Abstimmung mit dem Auftraggeber.
Der Auftraggeber ist verpflichtet, alle für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Daten, Unterlagen, Objektbilder und Inhalte vollständig und korrekt zur Verfügung zu stellen. Verzögerungen aufgrund verspäteter Zuarbeit durch den Auftraggeber liegen nicht in der Verantwortung des Auftragnehmers.
Sollte der Auftraggeber seinen Mitwirkungspflichten nicht innerhalb von 8 Wochen nach Auftragserteilung nachkommen, ist der Auftragnehmer berechtigt, das vereinbarte Honorar vollständig in Rechnung zu stellen, bzw. dieses bei Zahlung durch Vorkasse einzubehalten.
Der Auftraggeber ist zur Zahlung des Honorars innerhalb von 10 Werktagen nach Rechnungszugang verpflichtet, wenn dies so vereinbart wurde. In der Regel erfolgt die Zahlung durch den Auftraggeber sofort bei der Beauftragung eines Gutachtens über PayPal oder andere online verfügbare Zahlungsmethoden.
Die Vergütung wird durch Auslösung des Auftrags zu den zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses gültigen Konditionen vereinbart. Bei Sonderwünschen des Auftraggebers ist der Auftragnehmer berechtigt, einen Zusatzaufwand von 120 € pro angefangene Stunde zu berechnen.
Das Honorar ist nach Bestellung des Gutachtens online zu zahlen.
Die Rechnung wird dem Auftraggeber per E-Mail übermittelt.
Rabatte und Aktionen gelten nur, wenn diese bei der Auftragserteilung über entsprechende Promo-Links angezeigt oder direkt mit dem Auftragnehmer schriftlich vereinbart wurden. Eine nachträgliche Rabattierung ist ausgeschlossen.
Der Auftragnehmer haftet uneingeschränkt bei Vorsatz, grober Fahrlässigkeit und bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit. Bei fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen.
Der Auftraggeber stellt den Auftragnehmer von jeglichen Ansprüchen Dritter frei, die aufgrund von Verstößen des Auftraggebers gegen diese AGB oder geltendes Recht erhoben werden.
Wird die Höhe der Abschreibung durch ein Gutachten des Auftragnehmers vom Finanzamt des Auftraggebers nicht anerkannt und ist die errechnete Restnutzungsdauer nicht höher als die bereits in den Jahren zuvor anerkannte Abschreibung, ist der Auftragnehmer bis zum Ende des Einspruchsverfahrens mitwirkungspflichtig, einschließlich eventueller Nachbesserungen und Unterstützung bei der Einspruchseinlegung.
Sollte das Einspruchsverfahren des Auftraggebers zu einer negativen Entscheidung führen, kann der Auftraggeber die Geld-zurück-Garantie in Anspruch nehmen.
Die Rückerstattung des Honorars kann vom Auftragnehmer an die Bevollmächtigung einer Steuerkanzlei und/oder Rechtsanwaltskanzlei durch den Auftraggeber zur Klageerhebung vor dem Finanzgericht geknüpft werden.
Im Erfolgsfall erhält der Auftragnehmer eine Gewinnbeteiligung in Höhe von 20% des gewonnenen Streitwertes.
Der Auftraggeber kann den Vertrag kündigen, wenn die gutachterlich ermittelte Nutzungsdauer 50 Jahre überschreitet oder um mehr als 5 Jahre von einer zuvor erteilten Ersteinschätzung abweicht.
Der Auftragnehmer kann den Vertrag kündigen, wenn offensichtlich falsche Informationen bereitgestellt wurden oder Rechtsvorschriften entgegenstehen.
Beide Parteien haben das Recht zur fristlosen Kündigung aus wichtigem Grund.
Der Auftragnehmer verpflichtet sich zur Vertraulichkeit bezüglich aller im Zusammenhang mit dem Auftrag bekannt gewordenen Informationen.
Der Auftragnehmer wird bei der Auftragsdurchführung sämtliche datenschutzrechtlichen Vorschriften einhalten.
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
Der Auftraggeber wird den Auftragnehmer bei der Erbringung der Leistungen durch angemessene Mitwirkungshandlungen unterstützen.
Der Auftragnehmer ist berechtigt, diese AGB aus sachlich gerechtfertigten Gründen zu ändern. Änderungen werden dem Auftraggeber spätestens zwei Wochen vor Inkrafttreten mitgeteilt.