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AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) für die Erbringung von Dienstleistungen

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für die Dienstleistungen der larimo Grundinvest UG, Forststr. 2, 04229 Leipzig (nachfolgend „Auftragnehmer“ genannt) gegenüber seinen Kunden (nachfolgend „Auftraggeber“ genannt).

1. Allgemeines

1.1 Geltung der AGB

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge, die zwischen dem Auftraggeber und dem Auftragnehmer unter Einbeziehung dieser AGB geschlossen werden.

1.2 Subunternehmer

Der Auftragnehmer ist berechtigt, in eigenem Namen und auf eigene Rechnung Subunternehmer mit der Erbringung der erforderlichen Leistungen zu beauftragen. Der Auftragnehmer bleibt hierbei alleiniger Vertragspartner des Auftraggebers.

1.3 Vorrang anderer Dokumente

Soweit neben diesen AGB weitere Vertragsdokumente oder andere Geschäftsbedingungen in Text- oder Schriftform Vertragsbestandteil geworden sind, gehen diese den vorliegenden AGB vor, sofern ein Widerspruch besteht.

1.4 Voraussetzungen für ein Restnutzungsdauer-Gutachten

Abschreibungen aus Vermietung und Verpachtung sind steuerlich nur dann absetzbar, wenn eine langfristige Gewinnerzielungsabsicht besteht.
Zum Zeitpunkt der Gutachtenerstellung müssen also Mieteinnahmen nachweisbar sein.

2. Vertragsgegenstand und Leistungsumfang

2.1 Vermittelte Dienstleistungen

Der Auftragnehmer vermittelt folgende Dienstleistungen für den Auftraggeber: Verkehrswertgutachten, Restnutzungsdauergutachten sowie sonstige Dienstleistungen, die in Verbindung mit Immobilien und Immobilienbewertungen stehen, z. B. Energieausweise.

2.2 Leistungsumfang

Der spezifische Leistungsumfang ist Gegenstand individueller Vereinbarungen zwischen Auftragnehmer und Auftraggeber.

2.3 Gutachterliche Leistung

Der Auftragnehmer vermittelt die vertraglich vereinbarten Leistungen durch einen zugelassenen, vereidigten Gutachter mit der Zulassung lt. DIN EN ISO/IEC 17024 und gemäß dem aktuellen Stand der Technik.

2.4 Unabhängigkeit in der Leistungserbringung

Der Auftragnehmer ist verpflichtet, die vereinbarten Leistungen zu erbringen. Dabei unterliegt er jedoch keinen Weisungen hinsichtlich der Art, des Ortes oder der Zeit der Leistungserbringung. Die Leistungserbringung erfolgt in Abstimmung mit dem Auftraggeber.

3. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

3.1 Bereitstellung erforderlicher Informationen

Der Auftraggeber ist verpflichtet, alle für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Daten, Unterlagen, Objektbilder und Inhalte vollständig und korrekt zur Verfügung zu stellen. Verzögerungen aufgrund verspäteter Zuarbeit durch den Auftraggeber liegen nicht in der Verantwortung des Auftragnehmers.

3.2 Frist zur Mitwirkung

Sollte der Auftraggeber seinen Mitwirkungspflichten nicht innerhalb von 8 Wochen nach Auftragserteilung nachkommen, ist der Auftragnehmer berechtigt, das vereinbarte Honorar vollständig in Rechnung zu stellen, bzw. dieses bei Zahlung durch Vorkasse einzubehalten.

3.3 Zahlungsbedingungen

Der Auftraggeber ist zur Zahlung des Honorars innerhalb von 10 Werktagen nach Rechnungszugang verpflichtet, wenn dies so vereinbart wurde. In der Regel erfolgt die Zahlung durch den Auftraggeber sofort bei der Beauftragung eines Gutachtens über PayPal oder andere online verfügbare Zahlungsmethoden.

4. Vergütung / Honorar

4.1 Konditionen

Die Vergütung wird durch Auslösung des Auftrags zu den zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses gültigen Konditionen vereinbart. Bei Sonderwünschen des Auftraggebers ist der Auftragnehmer berechtigt, einen Zusatzaufwand von 120 € pro angefangene Stunde zu berechnen.

4.2 Zahlungsweise

Das Honorar ist nach Bestellung des Gutachtens online zu zahlen.

4.3 Übermittlung der Rechnung

Die Rechnung wird dem Auftraggeber per E-Mail übermittelt.

4.4 Rabatte und Aktionen

Rabatte und Aktionen gelten nur, wenn diese bei der Auftragserteilung über entsprechende Promo-Links angezeigt oder direkt mit dem Auftragnehmer schriftlich vereinbart wurden. Eine nachträgliche Rabattierung ist ausgeschlossen.

5. Haftung / Freistellung

5.1 Haftungsumfang

Der Auftragnehmer haftet uneingeschränkt bei Vorsatz, grober Fahrlässigkeit und bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit. Bei fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen.

5.2 Freistellung

Der Auftraggeber stellt den Auftragnehmer von jeglichen Ansprüchen Dritter frei, die aufgrund von Verstößen des Auftraggebers gegen diese AGB oder geltendes Recht erhoben werden.

6. Rechtsschutz

6.1 Mitwirkungspflicht

Wird die Höhe der Abschreibung durch ein Gutachten des Auftragnehmers vom Finanzamt des Auftraggebers nicht anerkannt und ist die errechnete Restnutzungsdauer nicht höher als die bereits in den Jahren zuvor anerkannte Abschreibung, ist der Auftragnehmer bis zum Ende des Einspruchsverfahrens mitwirkungspflichtig, einschließlich eventueller Nachbesserungen und Unterstützung bei der Einspruchseinlegung.

7. Geld-zurück-Garantie

7.1 Anspruch auf Rückerstattung

Sollte das Einspruchsverfahren des Auftraggebers zu einer negativen Entscheidung führen, kann der Auftraggeber die Geld-zurück-Garantie in Anspruch nehmen.

7.2 Bedingung der Rückerstattung

Die Rückerstattung des Honorars kann vom Auftragnehmer an die Bevollmächtigung einer Steuerkanzlei und/oder Rechtsanwaltskanzlei durch den Auftraggeber zur Klageerhebung vor dem Finanzgericht geknüpft werden.

7.3 Gewinnbeteiligung im Erfolgsfall

Im Erfolgsfall erhält der Auftragnehmer eine Gewinnbeteiligung in Höhe von 20% des gewonnenen Streitwertes.

8. Vertragsdauer und Kündigung

8.1 Kündigungsrecht des Auftraggebers

Der Auftraggeber kann den Vertrag kündigen, wenn die gutachterlich ermittelte Nutzungsdauer 50 Jahre überschreitet oder um mehr als 5 Jahre von einer zuvor erteilten Ersteinschätzung abweicht.

8.2 Kündigungsrecht des Auftragnehmers

Der Auftragnehmer kann den Vertrag kündigen, wenn offensichtlich falsche Informationen bereitgestellt wurden oder Rechtsvorschriften entgegenstehen.

8.3 Fristlose Kündigung

Beide Parteien haben das Recht zur fristlosen Kündigung aus wichtigem Grund.

9. Vertraulichkeit und Datenschutz

9.1 Vertraulichkeit

Der Auftragnehmer verpflichtet sich zur Vertraulichkeit bezüglich aller im Zusammenhang mit dem Auftrag bekannt gewordenen Informationen.

9.2 Datenschutz

Der Auftragnehmer wird bei der Auftragsdurchführung sämtliche datenschutzrechtlichen Vorschriften einhalten.

10. Schlussbestimmungen

10.1 Anwendbares Recht

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

10.2 Salvatorische Klausel

Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

10.3 Mitwirkungspflicht des Auftraggebers

Der Auftraggeber wird den Auftragnehmer bei der Erbringung der Leistungen durch angemessene Mitwirkungshandlungen unterstützen.

10.4 Änderungen der AGB

Der Auftragnehmer ist berechtigt, diese AGB aus sachlich gerechtfertigten Gründen zu ändern. Änderungen werden dem Auftraggeber spätestens zwei Wochen vor Inkrafttreten mitgeteilt.